Donnerstag, 8. Mai 2014

we have all the time in the world


Weiter geht’s. 2 wochen nach dem insellauf kommt die harzquerung, 50k landschaftslauf von wernigerode nach nordhausen.


Ich hatte eine woche nach wilhelmsburg noch mit muselkater in der wade zu kämpfen und auch der spann beider füße war wieder sehr angespannt. meine inov-8 straßenpuschen werden auf jeden nicht mehr angezogen, die sind doch zu anspruchsvoll für mich. Hab sie jetzt zu hausschlappen umgebaut :-)


am mittwoch vor dem start dann noch mit dem linken großen zeh auf ne wespe getreten, welche dann auch beherzt zustach. Sonst gibs nix zu jammern und bis freitag abend war auch alles wieder bene. Also wie immer die suse eingepackt und ab richtung harz. Wir trafen uns noch mit ein paar berlinerInnen und christian, einem local, der uns auch netterweise die startunterlagen abgeholt hat, wir waren spät dran. Die ganze meute dann noch zusammen essen in einem wernigeroder restaurant, die waren ein bisschen überfordert, ich habs trotzdem geschafft, nicht unfreundlicher zu sein, als sonst auch. Nach acht cola und acht bier hatte ich dann mit einer der anwesenden noch einen kleinen eklat über alltagsrassismus, aber das lohnt sich ja quasi nie... nach etwas betretenem schweigen der andern wars aber doch noch ne nette runde, und ich hatte die ehre mit der siegerin des trail petit ballon an einem tisch zu sitzen. Um zehn machten suse und ich uns auf nach braunlage ab ins hostel. geratzt und gut. Morgens zurück nach wernigerode, noch andreas


aus der google+ communitiy getroffen. schnell nen kaffeee besorgt und ab zum start. Christian hatte uns noch den tipp gegeben, uns möglichst weit vorn einzureihen, weil es relativ früh berghoch und schmal wird, also stau gibt. Gesagt getan und ich fand mich in der dritten reihe wieder. 
Los gings, die ersten 4k gleich ordentlich bergauf wie angekündigt, aber mit frischen beinen lief das super und ohne gehen war der erste hügel erklommen. Bei kilometer 18 hatte sich jenson angekündigt, der war mit family dort im urlaub, cool so ne anfeuerung zwischendurch. auch bei ca. 25 tauchte er nochmal auf und lief ein stück mit. 



Auf höhe der 20 überholte mich dann barbara, die siegerin des petit ballon, wir quatschten ein bisschen und dann lief sie ihrer wege... was soll ich sagen, wieder erste, kam eine halbe stunde vor mir ins ziel. Saustark.
Bei kilometer 30 begann die der geilste teil der ohnehin richtig schönen strecke, ein downhill auf einem engen singletrail, teilweise so frische grüne bäumen direkt an einem dran, ich fühlte mich wie in einem bambushein aus einen ostasiatschen material arts film. Lief weiter alles wunderbar, ich fülle bei 20 und 40 meine handbottle auf, hier und da ne banane und nen riegel (neue vegane, viel besser unter belastung als die cliff), schleckte ein bisschen salz und freute mich des lebens und übers wetter. Der anstieg von ca. k35 auf k39 war recht anstrengend. Aber das hatte ich auch schon schlimmer erlebt, also auch bei k40 noch alles bestens. Auf dem anschliessenden downhill verliessen mich aber leider doch meine kräfte und die dynamik war dahin, ab da bergab laufen (relativ lahm), berg hoch meist gehend. Ein highlight bei ca 46, ein typ vor mir, der 800 meter nach der verpflegung seinen becher in wald schmeissen musste. Der soll ma wieder auf lieber straßenlauf machen. Ich pöbelte ein bisschen von hinten, schob den becher in meinen gürtel und überreichte ihn ihm dann später ihm ziel. Er gucke etwas sparsam, hehe. Ein anderer teilnehmer lief so bei 48 auf mich auf und wir quatschen dann die letzten 2 ein bisschen, er war auch nicht mehr sooo frisch, so freuten wir uns zusammen, das die strecke 1k kürzer war wie ausgeschrieben und liefen zusammen ein. 4:49:02h.
Ich bin unter die ersten 10 % gelaufen, platz 42, 5ak, super zufrieden, schöne strecke, schön entspannt organisiert, keine totschlagsponsorenwerbung, super. Nur das man immer auf de siegerehrung warten muss, wenn man mit suse unterwegs ist nervt....  (frauenwertung Rang 3, glückwunsch!!!
wieder mal dank an laufgeschenke.de für die coolen klamotten!
in der mitte barbara, rechts suse

                        


8 tage später gings gleich wettkampfmäßig weiter. Das erste mal hamburg marathon, allerdings als startläufer in der staffel, helge, seineszeichen mitbesitzer des laufwerk-hamburg.de ladens musste verletzt absagen. (der gute mann ist übrigens letztes jahr die harzquerung 9 min schneller gelaufen als ich, grrrr). Bisschen mulmig war mir, da man bei der staffel vorher den andren mitläufern so ungefähr seine zielzeit mitteilt, da die ja auf einen warten müssen. Ich murmelte ganz optimistisch 1:07h für 16.5 kilometer, entspricht so etwa meinen halbmarathontempo. Nur ich habe mich ja null vorbereitet, getapert oder so. naja. Da stand ich dann also im startbereich c und harrte der dinge die da kommen würden. Und zuerst flogen nur so die klamotten weg, es ist wohl üblich, sich zum warmhalten alte laufsachen anzuziehen und dann kurz vorm start. Auf der straße zu entsorgen.... auch unterwegs flogen noch handschue und jacken durch die gegend. Irgendwie nicht sooo geil. Naja, nach schlimmen eurodance gings dann los, durch meinen block relativ weit vorne ging alles supereasy und ich war schnell im rhytmus. traf auch gleich jenson (der spezi mit den fotos aussem harz) und begleitete ihn 15k, es sollte sein erster sub 3h marathon werden. Und wurde es auch, 2.57h, geile scheiße. Nu bin ich langsam unter zugzwang....
                

am jungfernstieg übergab ich dann an meine laufwerk kollegin majorna, genau mit der kalkulierten zielzeit ganz geil, ich bin offensichtlich in der lage aussem training raus nen 1:25-1:26 halbmarathon zu laufen, cool.
so latschte gemütlich zum sievekingplatz, holte mir kaffee und kuchen und schaute dann bequem, wie die profis ins ziel kamen. Schon schnell.... nach 3:10 m kam dann fabian ums eck und mein team mizuno laufwerk lief gemiensam ins ziel, ein schöner abschluss. So schlimm, wie ich mir dieses massenevent vorgestellt hab, war es also nicht, wenn es nächstes jahr ein laufwerk team dabei sein sollte, könnte ich mir vorstellen....

dennoch, das zitat dess harzquerung-gründers Robert Winklers nach seinem ersten straßen marathon ist auch ein schönes schlußwort:
In der Mitte Kopfsteinpflaster, links und rechts Autos und alle 5 Meter Leute mit einer Ratsche.

Danach habe ich mir geschworen, nie mehr an einem Stadtmarathon teilzunehmen.”

Freitag, 18. April 2014

1:26:07H

Moin. Nu gibs ja hier schon wieder länger nix zu lesen, was ja aber nur heißen kann, das ich laufen war, aber dabei nix besonderes erlebt hab. Stimmt aber gar nicht, zwei highlights gabs die letzen wochen. Nummer eins wieder ein schöner gruppenlauf durch die HABUBE, suse hat ne neue strecke ausbaldowert, 6 summits in hamburgs süden, tja, (berg)not macht erfinderisch...
und tatsächlich, punkt 10 war ne crew aus 11 leuen am start, einige das erste mal, 2-3 schon das dritte mal dabei. TrailläuferInnen, eine Triathletin, ein zwei ultras und straßenläufer. 

Und ausserdem t-shirt wetter. Das hab ich aber als einzige erkannt :-)

also gings los, summit eins der kaiserstuhl (ich muss da irgendwie an monarchen stuhlgang denken, ihhhh), relativ flott danach der der reiherberg (as you see). 


Dann langte es uns auch mit fotos. Die leistungsfähigeit der gruppe war sehr unterschiedlich, aber nachdem am anfang einige übermotivierte (husthust) von suse zur ordnung gerufen wurden (sic!) klappte das super. KeineR nutze die ausstiegsmöglichkeit bei 20k, alle zogen durch, sehr geil! Und die runde, die suse klar gemacht hat war der hammer, ich würde schätzen 80% single trails, den kurs werde ich auf jeden nochmal nachlaufen, richtig geil!

der nächste termin steht auch schon, also wer bock hat, macht sich am 25 mai, auf den weg, diesmal fischbeker heide mit kleinsten feinsten wildschweinpfaden.


Dann war tapern dran und ich habe es wirklich geschafft, qasi nicht zu laufen, denn am sonntag danach stand mein heim-halbmarathon auffem zettel wilhelmsburger insellauf. Mit dabei meine buddys henning, dirsch und gregor. Anna machte sich nach ihrer halbjährigen verletzungspause auch auf den weg, aber 5k sollten ihr erstmal reichen, die sie auch prompt unter den ersten 10 ihrer altersklasse finishte.
Letzte jahr wollte ich schon die sub 1.30h laufen, was ich ja ganz großartig verkackt hatte. Dies jahr musste es aber sein. Hab mich 10 wochen an einen trainingsplan langgehangelt, bisschen mehr strecke gemacht für meine ultras und trailwettbewerbe dies jahr, aber kein tempo- oder intervalltraining ausgelassen. Am schönsten war das nach dem 24stundenfeiernunddabeidreischachtlenkippenrauchen... das werde ich wohl länger in erinnerung behalten....
um neun dann treffpunkt, ich gab allen ihre startunterlagen, die ich den tag vorher schon abgeholt hatte. Und nun brav einlaufen. Ich bin ja bei so wettbewerben immer weder eingeschüchtert, wie sportlich alle aussehen, hehe. Am abend vorher war ich für nen hm ganz schön nervös, wusste nicht welche schuhe, singlet, shirt, longsleeve usw. elf sagt die schnellsten schuhe und longsleeve, ich entschied die schnellsten schuhe und singlet, beides die richtige wahl, aber die inov-8 bareX 180 sind schon heftig, ich hatte bis mittwoch muskelkater. Auch an meiner verletzung letztes jahr auf den füßen dürften die kollegen nicht ganz unschuldg sein. null sprengung, 3mm zwischen fuss und asphalt.

Wie auch immer, 9.25h in die startaufstellung, ein bisschen nach vorne geschummelt und dann kam auch schon der startschuß. Die ersten 2-300 meter ein bsschen wuselig, aber dann hat sich alles zurechtgewackelt. Die ersten 500 m in 1.55min, nen tick zu schnell, aber so ist das am start, und da wusste ich schon, das ich locker unter 1:30h laufen werde.
Das tempo, was sich im intervalltraining wie sprinten anfühlte, war gearde knapp über meinen wohlfühltempo heute. Ein mitläufer fragte mich nach meiner zielzeit, er wollte mit mir zusammenlaufen, allerdings war sein ziel 1.24, so schloss er sich der gruppe vor uns an. Ich widerstand dem impuls, das ebenfalls zu tun, immer langsam mit dem jungen mankus. Irgendwann lief ich auf eine dreiergrppe auf, die das tempo weiter vorne nicht halten konnte und überholte sie, einer konnte an mir dran bleiben. Als ich mit ihm ein bisschen schnacken wollte, war er allerdings sehr irritiert „das du ne reden kannst“. Hehe, ich alter schwätzer. Allerdings keuchte er wirklich ganz schön, und so konnte ich ihm wenigstens ein bisschen windschatten bieten. Als er an der versorgung bei 14k zum trinken hielt war aber klar, das er zurückfallen würde. Unverschämterweise liefen dann bei ca. 15k 4 jungs auf mich auf, hab mich auch gleich beschwert „das passt mit nicht“. Der neben mir schaute dann doch recht sparsam zu mir rüber.... bis 18k blieb ich dran, ne abknickende rechtskurve und spontan verschärfte ich nochmal das tempo, und siehe da, de jungs konnten nicht dranbleiben... noch 1,5 kilometer, doch schwere beine inzwischen und dynamisch fühlte sich das auch nicht mehr an, scheiß drauf, noch 6min mit leichter steigung, diggie, bist du trailrunner oder was, also durchgezogen, BAM, 1:26:07h brutto im ziel, geil, 4min schneller als minimalziel, eine schneller als heimlich gehofft.platz 16 gesamt, 5 besser als letztes und 2. in meiner altersklasse.

Bin ich natürlich sehr zufrieden mit. Vielleicht ende august doch noch ein marathon? Eigentlich sollten die 3h erst nächstes jahr fallen, aber mal sehen. Nach meinen lugana ultra mitte juni lugano scenic trail werd ich wohl das tempotraining anziehen....




Montag, 17. März 2014

erster ultra 2014

#trailpetitdeballon, suse und mankus aus hamburg am start.

121 von 897 finischern



Start 9h, ziemlich voll, ich werde nie begreifen, warum sich gemütliche läufer vorne einorden, das sich ca. 500 leute daran vorbeischleusen müssen. Nach 20 minuten dann eingermassen eingelaufen, beine fühlten sich nicht so frisch an wie erhofft, aber alles im grünen bereich.die ersten 10 kilometer unspektakulär hinter mich gebracht, irgendwo suse überholt, ich dachte sie wäre hinter mir gestartet. sie hat kurz vor dem start noch die schuhe gewechselt, da haben wir uns aus den augen verloren. Knapp über 59 min. also für die ersten 10k, durchaus im zeitrahmen. Der erste clifriegel war dran, ich hab mir diesmal im vorfeld nicht die mühe gemacht, humus und wraps vorzubereiten, leider ein fehler wie sich rausstellte. Im training, bei moderaten waldläufen kann ich die dinger gut essen, unter belastung und heftigere atmung sind sie mir leider zu dröge. 




Bis km 15 einen reingequält, blöd. Kurz vor km 20 dann ein cooler downhill, ein paar leute eingesammelt und BOOOM lag ich richtig auf der fresse. Der typ hinter mir konnte gar nicht glauben, das ich wieder aufgestanden, nach dem rennen kam er zu und meinte „ich hab gedacht, du bleibst einfach liegen“. Tatsächlich aber nichts passiert, leichte oberschenkelprellung, aber nur auf druck spürbar, all good. Meiner garmin fenix auch hart verstaubt, aber taugt offensichtlich als landebahn. Puh, glück gehabt.20k in ca. 1,56h, gut im zeitplan, von hier nun 10k straight bergauf, nur ein kleines flachstück. Mein ziel war bei km 30 .so 3.15h auf der uhr zu haben, die letzen 20k gehen fast komplett berg ab, da dachte ich sollten 5h insgesamt zu machen sein. Tja, aber der flachlandtiroler ist doch langsam am berg. 20-23 harte steigung, an laufen ist hier nicht zu denken und auch gehend im schnitt eine minute zu langsam. Beim flachstück zwischen 23-24 hab ich dann kurz geschwächelt, aber dann mit den gels angefangen, die mich im endeffekt auch gut durch gebracht haben, zusammen mit dem weingummi, die wirkung hält zwar relativ kurz nur an, aber die moral geht damit doch deutlich in die höhe. Bei km 26 schnell nen isodrink reingeschüttet und ab auf die letzten 3k zum gipfel. Kurz davor suse von hinten an mir vorbei „ach, ich dachte dich seh ich heut nicht wieder“. Bis zum gipfel konnte sie mich nicht mehr richtig abhängen, sehr gut für mich. suse läuft downhill wie ne sau, so unfassbar schnell, ich konnte in sichtweite dranbleiben, was mir einige minuten und so um die 15 positionen brachte. Aber dennoch hing ich da 10min hinter meinem zeitplan zurück und wußte, das ich die 5h nicht mehr schaffen kann. Egal, die 5.15h müssen es jetzt sein. Tja, und dann niemand mehr in sicht und ich ca. 300 m in die falsche richtung bergab mit 3 anderen läufern, aber lautes rufen brachte uns gerade noch rechtzeit zum umdrehen. Merde! 300 bergauf zurück, moral auf dem tiefpunkt, suse natürlich weg. Deprimiert 2 cola an der nächsten verpflegung reingeschüttet, büschen banane und 100 meter auf einem flachstück gegangen! Pfff, da hab ich mich aber selbst angemotzt und in verbindung mit cola und gel dann auch zack zack gelaufen und ging auch echt wieder super bis so 41, sogar suse kam wieder in sicht. Die letzten steigungen waren dann zäh, rechte wade und linker hinterer oberschenkel drohten mit krämpfen, aber alles im rahmen und dann doch souverän zuende gelaufen, suse bei 48k überholt, weil sie aus irgendeinem grund nochmal wasser aufgefüllt hat (was auf der rückfahrt immer noch in der flasche war ). 5.10h irgendwas, doch sehr zufrieden schlußendlich, alles gut. Fazit auf jeden, das die harburger berge schon gutes training sind, aber kilometer lange aufstiege sich dort einfach nicht simulieren lassen. Und ich mir das nächste mal wieder humus und kartoffeln vorbereiten werde. Geil wars. Und übrigens die ganze zeit kein wölkchen am himmel :-) gestern war ich übrigens noch117ter heute leider nur 121. morgen schau ich lieber nicht nochmal ;-)

Suse 6. der Frauenwertung

Sonntag, 16. Februar 2014

i`m leavin`on the next plane

5 einhalb wochen isses ja nu schon her, die meniskusoperation. Und ich fauler hund lass euch im glauben, ich lauf immer noch nicht. Weit gefehlt, weit gefehlt. Genau 2 wochen nach der op wagte ich meinen ersten 7k lauf, meine katerrunde ohne kater, null problemo, dasselbe den tag danach, ein tag pause und dann die 10 gemacht. Was soll ich sagen, alles lief und läuft problemlos, brav weiter zur krankengmynastik und lympddrainage, die therapeutinnen machten sich lustig drüber, ein „gesundes“ knie zu therapieren. Naja, ganz so ist es nicht, im alltag merke ich doch noch die eingeschränkte beweglichkeit, nur beim laufen störts in der tat.... null. 3 tage nach laufstart war ich mit nassim in der boberger heide, 20k und arschkalt, voll gut

die woche danach schloß ich mit suse und henning im wald ab, 24k oder so, alles super, bei den downhills null angst, knie superstabil super. 88 (sic!) kilometer in der ersten nach-op laufwoche.

Das kineso tape, welches ich bis hier zum laufen so prophylaktisch und fürs gefühl geklebt hatte kam weg, und wie gehabt, alles cool. tags nach den 24k trail gleich 32k straße gelaufen. Und auch zum abschluss der woche gings wieder nach harburg, suse lud zum trailtreff und sieben leute waren dabei. Woche mit 122k abgeschlossen.

Tja, und diese woche. ihr ahnt es, zum abschluss harburg & fischbek. Treffen sonntag morgens um 5, die bier vom sankt pauli spiel am vortag erstaunlich gut weggesteckt. Und nächste mal nehm ich auch frische batterien mit, jenson und andi mussten mich in die mitte nehmen, ich sah nämlich... fast nix. 38K, 144k die woche.

500k stehen für 2014 bereits auf der uhr, mehr als ich erwartet habe, nachdem die letzten 3 monate doch etwas zäh verliefen. aber der laufgeschenke.de kalender ist schon ganz ordentlich freigerubbelt.

Ein kleines fazit muss ich aber doch ziehen, das ganze liest sich zwar toll und kilometerfresser und hastnochnicht gesehen. dann noch seit 2wochen im tempotraining. Aber ist das eigentlich verantwortbar? Vernünftig? Ich weiss es nicht. Aber ich aber die ganze zeit ins knie „gehört“, während und auch nach der zwangspause richtig viel rumpf-training gemacht. Und habe den eindruck, nichts übertrieben, nichts erzwungen zu haben. Und würde es wieder so machen, statt auf vorgefertige pausenvorgaben zuhören, die alle patienten bekommen, egal wie schwer, egal wie fit....

also... weiter geht’s!
ach ja. und wir laufen jedes wetter :-)

Freitag, 17. Januar 2014

Das Knie sieht aus, als wäre es nicht operiert worden

sagte der doc beim fäden ziehen heute. In der tat gab es null schwellung, bereits am 3. tag konnte ich ohne krücken laufen, gestern, genau eine woche nach teilentfernung des innenmeniskus, bin ich wieder fahrad gefahren. der arzt gab (zugegeben nach suggestivfragen) das ok, in einer woche wieder mit dem laufen zu starten. das heißt, das ich 14 oder 15 tage nach der arthroskopie wieder die laufschuhe schnüren darf.
vorrausgesetzt, die heilung läuft weiter so gut wie bis her (klopfklopfklopf).
damit sollten meinen zielen im frühjahr, dem Trail Du Petit Ballon, ein 50 kilometer ultralauf im elsaß und dem halbmarathon in meiner hood, dem wilhelmsburger insellauf, nichts mehr im weg stehen. ob ich diesmal die sub 1:30h schaffe? mit beim lauf in meiner hood hoffentlich henning & dirsch, na jungs, hab ihr euch schon angemeldet?!
aber nun noch erstmal 6 oder 7 tage die ungeduld zügeln...



"einer wartet immer" (mundharmonika)

p.s.: Lymphdrainage hört sich zwar irgendwie obszön an. ist aber der shit!


Dienstag, 31. Dezember 2013

shortcuts 2013

two injuries in nov & dec, so happy with that

februar:  first ultra, 80k goettingen - brocken, 2200 hm ascent, 10:20 something, 52 place
march: second ultra, 48k trail peti balon, 2200 hm ascent 5:31 something, 144 place
april: halfmarathon wilhelmsburg, 1:33 something, 21.place
may: privat run from the north-  to the baltic sea, 105k, 13h something
june: st. pauli laeuft gegen rechts, 7.4k, 29min something, 4th place
august: allgaeuer panorama ultra, 70k, 3000 hm ascent, 9:59:58, 98 place
oktober: pfalztrail ultra, 85k, 2200 hm ascent, 9:57 something, 17th place


follow me into 2014

Freitag, 27. Dezember 2013

#project16summits

bremens höchstes

es ist vollbracht. am 1. weihnachtsfeiertag ich mit tobias becker aus der running/laufen communtity vom kuhgrabenweg an der uni bremen zum friedehorstpark gelaufen. in diesem befindet sich die höchste natürliche erhebung bremens, als einzige aller bundesländer nicht gekennzeichnet. damit war ich in 2013 auf der höchsten stelle jedes bundeslandes. #procect16summits ist erfolgreich beendet.

wie alles begann:
anfang februar lief ich meinen ersten ultra, 80 kilometer von göttingen in niederachsen auf den brocken, höchster berg sachsen - anhalts und gleichzeitig norddeutschlands
10 Std. 20 Minuten und mein erster gipfel



aber hier war die idee noch nicht geboren. irgendwann ich april musste ich beruflich nach lübeck, hatte noch ein bisschen zeit und bin dann auf den Bungsberg in Schleswig holstein gewesen, dummerweise nur ein bild vom turm nebenan, aber anyway… und da, ja, ich glaub da wars, reifte dann die idee heran….


kurz danach dann hamburgs hasselbraack abgelaufen, mitten in meinem hochalpinen trainingsgelände, den harburger bergen/fischbeker heide, wirklich schön zu laufen da



im mai dann auswärtsspiel vom FC SANKT PAULI in kaiserslautern, ich bin einen tag vorher hin und traf das erste mal jemanden aus der g+ laufcommuntiy, den horst strelzig. nen freund von seinem lauftreff hat er gleich mitgebracht. die beiden sammelten mich vorm hotel ein, und ab richtung erbeskopf / rheinland-pfalz.


ne schöner 30k runde gabs, das letzte stück skyracemässig an der skipiste lang, dope, viel spass hats gemacht und der horst sollte mich noch auf drei weiteren gipfelläufen begleiten….
das spiel in lautern haben wir übrigens 2:1 gewonnen :-)

juni und juli war ich dann erstmal anderweitig beschäftig, und zwar damit . den 4. platz beim lauf gegen nazis linksrum um die alster zu ergattern, 100 kilometer von der nord- an die ostsee zulaufen und meinen ersten alpenultra zu finishen. obwohl ich die schuhe schon aus hatte. und auf kretas gipfel bin ich auch rauf, allerdings meist gewandert, unfassbar steinige weg, kaum zu laufen.

kretas

kreta


start büsum

heide mit alun & suse

kurz vor kiel mit suse & hanz

1oo kilmeter done
ende juli gings dann aber endlich weiter, feldberg stand auf dem programm. schöne 40k strecke, rauf auf gipfel ein rennen mit 4 mountainbikern, das ich allerdings knapp verlor (gestaunt haben die aber trotzdem), der rückweg ging runter zum titisee, ich dachte bis dahin, den gäbs garnicht, wäre einfach ein schlechter herrenwitz. auch diesen gipfel wieder mit einer auswärtsfahrt verbunden, nämlich karlsruhe.





und dann der 3. august, das meisterstück die zugspitze mit 2.962 metern, so hoch war ich überhaut noch nie. mit dabei der horst und auch die regine aus der com durfte ich endlich kennenlernen. tja, und was soll ich schreiben. der einzige gipfel dieser challenge, denn ich nicht laufend erreichte. und auch nicht speed-hikend. nein, die letzten 3 kilometer waren auch kein spaziergang. ab 2.000 höhenmeter kroch ich, kein scheiß, die letzten 3 kilometer haben mich 1.5 std. gekostet, der einzige grund, warum ich durchhielt, war der gedanke, das ich dann nicht wiederkommen brauch. trotzdem die gesamten 18k unter 4 geschafft, die strecke ist mit dem zugspitz-extremlauf identisch.
die alpen haben dem flachlandtiroler auf jeden mal gezeigt, was ne harke ist…







den tag danach war ich selbstverständlich doch trotzdem nochmal laufen, richtige berge sind GEIL!!!








ende august frühmorgens richting harz, dort den höchsten berg niedersachsens (wurmberg) erlaufen, direkt gegenüber entdeckte ich den brocken, hab ich gleich nochmal mitgenommen, 37k im harz, auch gut. aber gegen die alpen stinken die mittelgebirge ganz schön ab. der brocken beherbergte bis ende der achtziger übrigens die abhöranlagen der sovjets, der wurmberg die der amis










die nächsten beiden etappen mitte september, zugfahren nach thüringen. tja, und hier gibs nu nen haken. der große beerberg ist für den publikums verkehr nicht offen, ein streng geschütztes naturschutzgebiet. es war zwar krass neblig und mich hätte wahrscheinlich keiner entdeckt, ich hab aber diese verbot dann doch mal respektiert und erlief den zweithöchsten berg thüringens, den Schneekopf. der turm darauf überragt den beerberg, also passt schon. eine schöne 20er runde wollte ich dort machen, den am tag danach sollte der anstieg auf die wasserhuppe als com-lauf stattfinden, 20k mit peter gnü aus zü, seineszeichen head der laufcom und dann noch 20k mit sigmar, oliver, horst und regine, halt der rest der rasselbande . nur leider leider verlief ich mich im nebel und hatte schliesslich doch 30 kilometer auf der uhr. und mein pensonszimmer keinen fernseher :-( . dafür wars aber billig :-)









nächsten morgen zeitig mit peter getroffen. wir sackten dann bei einem schönen aber doch recht zügigen 20 kilometerlauf schon die ersten höhenmeter ein, um uns dann mit regine wagner, horst strelzig, sigmar schwalbach und oliver wiesner zu treffen. ein grosses hallo, wir kannten uns ja alle quasi garnicht.
und los richtung wasserkuppe, hessen höchster. nach diversen irrwegen “das andere links” kamen wir aber alle wohlbehalten oben an und auch wieder runter!
schön wars hinter avatern richtige menschen zu machen. die regine sollte ich dann auch beim pfalztrail wiedersehen, wo ich auch 2 nächte bei ihr unterschlumpf fand, von hier aus nochmal vielen dank!

Horst & Peter

Sigmar

Peter

Sigmar & Horst

Regine

wasserkuppe
Regine & ich, Pfalztrail

guido strauss lernte ich endlich ende september kennenlernen, er gesellte sich zur erstürmung des helpter berge in mcpom dazu, sin vru die martina und seine kröten im gepäck. mitten im wald fanden wir dann auch da das gipfelkreuz, guido trug sich sogar noch in so nen geocahing ding ein. echt schöne 20 kilometer, ein teil davon auf einem ausgedienten bahndamm.



nach ein alkfreien in der kälte gings aber sofort weiter, berlin wollte ich heute noch direkt miterlaufen. naja. und tat ich auch. ich willte den Goßen Müggelberg, der zwar nur die zweithöchste erhebung berlins ist, aber der teufelsberg, die höchste, ist aus kriegsschutt aufgeschüttet und zählt daher nicht. ein tolles waldgebit am müggelsee, richtig mit singletrails und so, super!


das dürfte der elfte gewesen sein, wenn ich mich hier nicht vertüdel. und ab nun wurde es leider schwierig, 3 wochen laufpause, entzündungen auf beiden füßen, vermutlich wegen dem zu schnellen umstieg auf minimalschuhe

inov-8 180x, ultra minmalistisch
nb minmus, auch sehr direkt

und direkt nach dem ersten lauf nach überwundener verletzung knieschmerzen rechts. kleiner riss im innemeniskus, nix wildes, vermutlich 15-20 jahre alt vom fussball, aber schmerzt halt. trotzdem machte ich mich auf den weg nach brandenburg und sachsen, brandenburg schön aber unspektakulär (kutschenberg), der fichtelberg richtig geil, 20 cm neuschnee, skipisten, meine la sportiva crossover gtx  an, voll geil. aber leider musste ich beide läufe unter 10k abschließen wegen akuter knieschmerzen. wahnsinn, so viele kilometer autofahren für so wenige kilometer laufen.









danach bin ich dann doch etwas kürzer getreten, mir das ok gehlot die letzten gipfel noch zu machen, aber nicht mehr jeden tag laufen war jetzt angesagt, puh schwierig, aber tat trotzdem gut, die nächsten etappen konnte ich wieder ohne größere probleme bewältigen.
nrw mit dem langenberg war dran, wieder dabei peter gnü, und das obwohl er erst das wochenende davor den siebengebirgsmarathon unter 4 stunden gefinisht hat, hut ab mein freund! noch dabei thomas pagenkämper, ein neues gesicht aus der com,moin ! cool dich kennenzulernen. hier der tolle bericht von thomas zu diesem lauf. gut 20 k durch regen eisregen und schnee, siehe meine letzten post.
den sonntag dann das saarland, horst strelzig war wieder mit dabei, super. zusammen erliefen wir den dollberg, sehr schöne runde erst am stausee entlang und dann so nen kelten damm entlang, geil. unterwegs sahen wir ein schild: erbeskopf: 12 kilometer. und fragten uns, ob ich das so geplant hab…. unsere mairunde hätte locker beide gipfel abdecken können :-)

tja. und hier schließt sich nun der kreis….

it`s done und ich bin ein bisschen stolz! vielen dank an alle, die ihr dabei wart, an meine wunderbare freundin elif für ihre geduld mit mir, an meine mum für das vollgetankte auto und an dubro von laufgeschenke.de für seine unterstützung